Verabschiedungen in Rente und andere Aufgaben

25.07.2024

Verabschiedungen in Rente und andere Aufgaben

Die einen gehen in den Ruhestand, die andern neuen Herausforderungen entgegen. Einige wurden verabschiedet, bleiben aber trotzdem an den Zinzendorfschulen, andere waren krank und dank Digitalisierung trotzdem dabei. Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurden Mitarbeitende des Schulwerks verabschiedet, die zwischen zehn Monaten und 43 Jahren am Schulwerk arbeiteten.

„Mein halbes Leben habe ich hier verbracht“, rechnete Br. Kyburz vor, der 33 Jahre Deutsch und Sport unterrichtete und erinnerte an seine Anfangszeit, in der es kaum freie Lehrerstellen gab. Er zeigte sich froh darüber, zufällig an den Zinzendorfschulen gelandet zu sein.

Sr. Weisser, Hauswirtschaftsleiterin des Bereichs Mönchweilerstraße und Dienstälteste der frisch gebackenen Ruheständler, meinte, die Zinzendorfschulen seien ihre berufliche Heimat gewesen „und Heimat ist, wo man sich wohl fühlt.“ Auch der Diplom-Mathematiker Br. Müller hat drei Jahrzehnte lang Mathematik und Physik unterrichtet, wobei er oft mit seinen historischen Fahrzeugen zur Schule kam.

Sr. Jerke hatte in 28 Jahren an so gut wie jeder Schulart der Zinzendorfschulen unterrichtet und als Erzieherin einst auch das Haus Christian Renatus mit 40 Internatsschülerinnen geleitet. Mit Sr. Prescha wurde nicht nur die Kollegin verabschiedet, die vor 22 Jahren das Spanisch-Profil am Gymnasium zum Leben erweckte, sondern auch eine passionierte Organisatorin der Kaffeeküche im Lehrerzimmer.

Aus Krankheitsgründen konnte Sr. Ebel, die an den Fachschulen unterrichtete, ihrer Verabschiedung nach 9 Jahren und zehn Monaten nicht persönlich beiwohnen, sie war jedoch über das iPad zugeschaltet und bekam ihren Blumenstrauß virtuell überreicht.

Auch Br. Kreihe wurde in Abwesenheit verabschiedet. Er unterrichtete 33 Jahre lang an den Zinzendorfschulen.

Die letzten zwei Jahre vor ihrem Ruhestand hatte Sr. Dietrich in der Küche und Hauswirtschaft eine Aufgabe gefunden, nachdem die Firma, in der sie 40 Jahre lang tätig war, in die Insolvenz ging.

Woanders werden demnächst die Erzieherinnen Sr. Khamart, Sr. Dick und Sr. Šaj ihre Leidenschaft zum Beruf ausüben. Marion Dick hatte fast vier Jahre lang das Erdmuth-Dorotheen-Haus geleitet. Br. N’Guessan verlässt die Schule, um zu promovieren. Auch die Lehrerinnen Sr. Kohl, Sr. Brommer-Grießinger, Sr. Heckenberger, Sr, König-Römhild und Sr. Leidig sowie die FSJ-lerin Sr Baumann verlassen lange vor ihrem Ruhestand die Zinzendorfschulen.

Und dann gab es noch eine Verabschiedung der anderen Art: Der Leiter der Beruflichen Gymnasien, Br. Sauer, gibt dieses Amt ab, bleibt dem Schulwerk jedoch zur großen Freude aller Mitarbeitenden und seiner Schülerinnen und Schüler als Lehrer erhalten.

Zum Abschluss ließen alle gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen den Nachmittag bei einem Grillfest im Park des Erdmuth-Dorotheen-Hauses das Schuljahr ausklingen.


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